WOLF

nach dem Roman von Saša Stanišić

Für die Bühne bearbeitet von Inda Buschmann

Stadttheater Fürth in Ko-Produktion mit dem Theater Mummpitz

"Übrigens, ich habe Dich zu einem Ferienlager angemeldet." 

Kemi ist davon gar nicht begeistert! Eine Woche im Wald? Mit Mücken und dreckigen Duschen und langweiligen Wandern? Sowieso, Bäume findet er nur als Schrank super. Im Ferienlager teilt er sich dann auch noch eine Hütte mit Jörg, der "andersig" ist. Nein, das stimmt nicht - der "andersig" gemacht wird von den Anderen. Allen voran von Marko und seinen Jungs. Sie setzen Jörg ständig mit Sticheleien und mehr zu. Jörg leidet immer mehr und Kemi....beobachtet. Natürlich müsste er den Mund aufmachen, etwas sagen, sich einmischen, Jörg beistehen - aber wenn nicht Jörg der Außenseiter ist, wäre er vielleicht selber der perfekte Kandidat um "andersig" gemacht zu werden. In der Nacht steht dann plötzlich ein Wolf in ihrer Hütte. Ist das ein Albtraum oder ein Zeichen? Was will der von Kemi?

 

Saša Stanišić Roman wurde 2024 mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 

Regie und Fassung Inda Buschmann

Bühne und Kostüme Caroline Stauch 

Musik Paul Bießmann

Dramaturgie Anna-Lena Kühner

 

Mit David Campling, Lisa Fedkenheuer, Christine Mertens, Gabriel Drempetic, Michael Bang/Julian Mantaj

 

Premiere 4.Juli 2026


Fotos © Thomas Langer


"Im Kulturforum Fürth machen Stadttheater und Theater Mummpitz die Bühnenfassung zur zutiefst menschlichen Sternstunde. Stark. (...)Inda Buschmanns Inszenierung (...) überzeugt mit klaren Bildern und eindeutiger Haltung. (...) Inda Buschmanns Inszenierung ist eine sehr körperliche. Wenn Figuren sich im Gleichklang bewegen oder auseinanderstreben, ist das kein Zufall. Und der Wolf? Der ist präsent. Eine unübersehbare Metapher für die Angst und den Mut, das Schweigen zu brechen. Dieses Wesen ist Bedrohung, vermittelt eine Erkenntnis und wird zum Begleiter, der stützen kann und Rückhalt bietet. Wie dieser Wolf auf die Bühne kommt? Gibt es Figurentheater? Eine Maske? Weder noch. Das Erscheinen des Wolfes ist so wunderbar gelöst, das sieht man sich am besten selbst an" Sabine Rempe, Nürnberger Nachrichten