Momo

von Michael Ende

Deutsches Theater Göttingen

In einer Stadt, irgendwo am Rand zwischen den Neubauvierteln, lebt ein besonderes Mädchen in einem verfallenen Amphitheater: Momo. Sie besitzt nichts als ihre zerlumpte Kleidung und ein großes Herz - doch sie hat eine Gabe, die kostbarer ist als alles Geld der Welt: Sie kann zuhören. Und nicht einfach nur so - wenn Momo zuhört, beginnen die Menschen, sich selbst besser zu verstehen, neue Ideen zu finden und glücklicher zu werden. Doch eines Tages schleicht sich eine unheimliche Veränderung in die Stadt. Graue Herren tauchen auf - gesichtslose Gestalten, die den Menschen einreden, sie müssten Zeit sparen. Und so hetzen alle nur noch von Aufgabe zu Aufgabe, haben keine Zeit mehr für Träume, für Geschichten, für Freund*innen. Die Welt wird kälter, leere, freudloser. Nur Momo erkennt die Gefahr. Allein stellt sie sich der übermächtige Zeitdiebe-Bande entgegen. Doch wie kann ein kleines Mädchen eine ganze Gesellschaft vor der Herrschaft der grauen Herren bewahren? Wer kann ihr helfen, wenn niemand mehr Zeit für sie hat? Die Schildkröte Kassiopeia? Vielleicht der geheimnisvolle Meister Hora, der Hüter der Zeit? Oder ist es am Ende Momos eigene Kraft, die das Wunder vollbringen kann? Michael Endes zeitlose Parabel über den Wert der Zeit und die Machte der Menschlichkeit ist eine Geschichte voller Magie, Weisheit und Abenteuer. Nimm dir Zeit für "Momo"- bevor die grauen Herren es tun!

Regie Inda Buschmann

Bühne und Kostüme Caroline Stauch

Musik Thomas Seher

Dramaturgie Michael Letmathe

 

Mit Lou von Gündell, Gabriel von Berlepsch, Florian Eppinger, Marie Seiser, Judith Strössenreuter, Julian Mantaj, Nikolaus Kühn

 

Premiere 16.November 2025


Fotos © Thomas Müller


"Es ensteht eine faszinierende Märchenwelt mit einer starken, jungen Protagonistin, die vor allem junge ZuschauerInnen begeistert und zugleich durch die Verbindung von Magie und Gesellschaftskritik auch Erwachsenen anspricht. Mit dieser gelungenen Inszenierung, die in die fantastische Welt des Kinderbuch-Klassikers "Momo" führt, erinnert das Deutsche Theater daran: "Die Zeit wohn in unserem Herzen". Alina Hagen, Kulturbüro

 

"So macht Theater Spaß, und das nicht nur den Kleinsten - mit den Familienstück "Momo" nach Michael Ende am Deutschen Theater Göttingen. Mit nicht enden wollendem Applaus belohnte das Publikum die Arbeit von Regisseurin Inda Buschmann.(...) Zu rhythmischen Klängen hat die Regie bebildernde Choreografien ersonnen, so zum Beispiel das Tablett-Ballett und Schnellrestaurant. In Zeitlupe verläuft der Kampf, in dem Kassiopeia Momo vor den Grauen Herren rettet. Bei allen überzeugt die Körperlichkeit, mit der die sieben Darstellenden die vielen Figuren präsentieren. (...) Zugabe ruft ein Kind nach gut 75 Minuten." Ute Lawrenz, HNH

 

"Eine Familienproduktion braucht Spektakel. Es muss schillern auf der Bühne. Das gelingt der Inszenierung auf beeindruckende Weise. (...)Die Dramaturgie der Geschichte spannt einen schönen Bogen bis zum zauberhaft und wirklich schillernden Ende. (...) Wunderschöne Momente der Nähe zwischen den Freunden hält die Inszenierung bereit. (...) Das Premierenpublikum  feierte das Ensemble und das Regieteam gleichermaßen lautstark und minutenlang. Große Begeisterung." Peter Krüger-Lenz, Göttinger Tageblatt